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  • Erste Alpen-Ankunft geht an Amador
    Andrey Amador sorgte am Samstag für den ersten Sieg eines Costa Ricaners beim Giro d'Italia. Bei der ersten Alpenetappe der diesjährigen Rundfahrt setzte sich der 25-Jährige im Schlusssprint des 28 Kilometer langen Schlussanstiegs nach Cervinia gegen Jan Barta aus dem deutschen NetApp-Team durch. Freuen konnte sich auch der Kanadier Ryder Hesjedal, der ins Rosa Trikot fuhr.

  • Cavendish jubelt zum dritten Mal
    Der britische Sprint-Star Mark Cavendish hat seine Klasse beim 95. Giro d'Italia erneut unter Beweis gestellt und sich seinen dritten Tageserfolg gesichert. Der Weltmeister vom Team Sky setzte sich auf der mit 121 Kilometer kürzesten Etappe der diesjährigen Italien-Rundfahrt von Savona nach Cervere im Schlussspurt gegen den Norweger Alexander Kristoff (Katjuscha) und den Australier Mark Renshaw (Rabobank) durch.

  • Däne Bak jubelt in Sestri Levante
    Als erster Däne hat Lars Ytting Bak einen Tagessieg beim 95. Giro d'Italia feiern können. Auf den letzten Kilometern des Abschnitts von Seravezza nach Sestri Levante konnte sich der 32-Jährige aus einer Spitzengruppe lösen und die zwölfte Etappe für sich entscheiden.

  • Ferrari hat den langen Atem
    Die längste Etappe des 95. Giro d'Italia ging an einen Italiener: Roberto Ferrari triumphierte am Ende des 243 Kilometer langen flachen Teilstückes von Assisi nach Montecatini Terme. Dabei verwies der 29-Jährige vom Team Androni im Sprint auch den britischen Weltmeister Mark Cavendish. Francesco Chicchi (Omega Pharma-Quickstep) sorgte auf Rang zwei für einen italienischen Doppelsieg.

  • Keine Tour: Boonen gibt Olympia den Vorzug
    Tom Boonen wird nicht an der Tour de France 2012 teilnehmen. Der Belgier will sich voll und ganz auf das Straßenrennen bei den Olympischen Spielen in London konzentrieren. "Ich habe die vergangenen beiden Spiele verpasst, deshalb versuche ich mich für diese neue Erfahrung bestmöglich in Form zu bringen", so der Quickstep-Fahrer.

  • Rodriguez fährt ab jetzt in rosa
    Etappensieg und Rosa Trikot, für Joaquim Rodriguez hätte die zehnte Etappe des Giro d'Italia von Civitavecchia nach Assisi über 186 Kilometer nicht besser laufen können. Hinter dem Katusha-Fahrer landet der Bartosz Huzarski auf Rang zwei. Der Pole sorgte dabei allerdings für große Freude beim deutschen Team NetApp - bei der ersten Teilnahme an der Italien-Rundfahrt war es das bisher beste Ergebnis des Rennstalls.

  • Stramme Waden, Pasticcini und Vaterfreuden
  • Phinney kann am Mittwoch starten
    Aufatmen bei Taylor Phinney. Der derzeitige Gesamtführende des 95. Giro d'Italia hat sich bei seinem Sturz auf der dritten Etappe am Montag keine schlimmeren Verletzungen zugezogen. Der befürchtete Knöchelbruch bestätigte sich nicht, wie BMC, der Rennstall des US-Amerikaners, am Dienstagmorgen nach Röntgenuntersuchungen in Verona mitteilte. Der 21-jährige wird die Italien-Rundfahrt fortsetzen können.

  • Goss nutzt Chaos im Massenspurt aus
    Wieder einmal wurde das Finale einer Giro-Etappe von einem schweren Sturz im Massenspurt überschattet. Betroffen waren mit Taylor Phinney und Mark Cavendish die Führenden in der Gesamt- und der Sprintwertung. Matthew Goss (GreenEdge) gewann den Spurt vor Juan José Haedo (Saxo Bank) und Tyler Farrar (Garmin-Barracuda). Ob Phinney das Rennen fortsetzen kann, ist derzeit noch nicht klar.

  • Cavendish lässt die Muskeln spielen
    Mit einem beeindruckenden Sprintsieg des britischen Superstars Mark Cavendish endete die 2. Etappe des diesjährigen Giro über 206 Kilometer rund um Herning. Der Sky-Profi setzte sich in 4:53,12 Stunden durch und verwies den Australier Matthew Goss (GreenEdge) sowie den Franzosen Geoffrey Soupe (Fdjeux) auf die Plätze. Im Gesamtklassement verteidigte der US-Amerikaner Taylor Phinney sein Rosa Trikot als Gesamtführender.

  • Phinney gewinnt Prolog und fährt in Rosa
    Der US-Amerikaner Tyler Phinney hat die 1. Etappe des diesjährigen Giro d'Italia gewonnen. Der BMC-Profi setzte sich im dänischen Herning im Prolog über 8,7 Kilometer in 10:26 Minuten durch und wird am Sonntag im Rosa Trikot des Spitzenreiters an den Start gehen. Deutsche Fahrer hatten mit der Entscheidung nichts zu tun.

  • 40.000 Höhenmeter führen nach Mailand
    Am Samstag startet der 95. Giro d'Italia mit einem Auftaktzeitfahren im dänischen Herning. Nach 21 Etappen und 3504 km endet die Rundfahrt am 27. Mai traditionell in Mailand. Dazwischen liegen sechs Hochgebirgsetappen mit fünf Bergankünften und insgesamt 40.000 Höhenmeter. Klar, dass ein Kletterer am Ende ganz oben auf dem Podium stehen wird.

  • Alle Teams im Überblick
  • NetApps Traum vom Etappensieg beim Giro
    Aus deutscher Sicht wird beim 95. Giro d'Italia (5. bis 27. Mai) der Fokus auf das Radteam NetApp gerichtet sein. Per Wildcard ins Feld gerückt, träumt das ProContinental-Team, das mit zwei deutschen Fahrern die knapp 3500 Kilometer durch Italien angeht, natürlich von einem Etappensieg. Derweil ist die Zukunft der Mannschaft über das Jahr hinaus noch nicht mal gesichert.

  • Rennkalender 2012
    Der Radsport-Frühjahr ohne die Mauer von Geraardsbergen? Unvorstellbar! Dachte sich auch die UCI und reagierte auf den veränderten Streckenverlauf der Flandern-Rundfahrt mit der Aufnahme des E3-Preises Harelbeke. Dort muss die berüchtigte "Muur" wieder erklommen werden. Ansonsten bleibt im Rennkalender 2012 so ziemlich alles beim Alten. Einziges Rennen in Deutschland bleiben die Cyclassics Hamburg am 19. August.

  • Moser gibt Nerz das Nachsehen - Martin beachtlicher Vierter
    Am 1. Mai fährt man in Frankfurt am Main traditionsgemäß mit dem Rad. Früher hieß die Veranstaltung "Rund um den Henninger Turm", seit einiger Zeit fahren die Pedaleure um den Sieg bei "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt". Über 200 Kilometer ging es durch die Bankenmetropole und hoch in den Taunus. Überraschend mit am Start: Tony Martin bei seinem Blitz-Comeback nach einer schweren Kieferverletzung. Gewonnen hat jedoch ein Italiener.

  • Wieder Wiggins! Brite holt nächsten Rundfahrt-Triumph
    Bradley Wiggins träumt in diesem Jahr vom Gelben Trikot bei der Tour de France - in Form wäre der Sky-Profi schon jetzt: Nach seinem Triumph bei Paris-Nizza setzte sich der Brite auch bei der Tour de Romandie durch, am Sonntag distanzierte er im Zeitfahren Luis Leon Sanchez noch. Andreas Klöden, am Samstag richtig stark, konnte diesmal nicht mithalten.

  • Sanchez schlägt doppelt zu
    Luis Leon Sanchez (Rabobank) ist bei der Tour de Romandie der Mann der Stunde. Bereits am Freitag holte er sich den Etappensieg. Bei der Königsetappe schlug der Spanier erneut zu und jubelte diesmal nicht nur über den Tagessieg, sondern holte sich auch die Führung in der Gesamtführung. Bradley Wiggins (Sky) fiel auf den zweiten Platz zurück.

  • Sanchez siegt, Meersman ist sauer
    Luis Leon Sanchez hat die 3. Etappe der Tour de Romandie gewonnen und in der Gesamtwertung den Führenden Bradley Wiggins unter Druck gesetzt. Der Spanier siegte nach 157,9 Kilometern von La Neuveville nach Charmey in 3:58,29 Stunden im Massenspurt vor Gianni Meersman und Paolo Tiralongo. Meersman fühlte sich allerdings im Spurt von Sanchez entscheidend behindert.

  • Blitzgenesung - Martin fährt wieder
    Teilbruch der Augenhöhle, Jochbeinbruch, Kiefer angebrochen, Riss im Schulterblatt - so lautete die Diagnose bei Tony Martin am 11. April nach einem schweren Sturz im Training. Kurzfristig schienen sogar die großen Saisonziele mit dem Höhepunkt der Olympischen Spiele in London gefährdet. Nun meldete sich Martin selbst zu Wort und gab bekannt, dass er am 1. Mai in Frankfurt an den Start gehen werde.